Februar 2006
La Compagnia Rossini, Swiss Army Concert Band und Swiss Army Strings
Konzert Flyer [104 KB]
Ein Bündner Gesangssensemble und eines der besten Militärmusikorchester des Landes in sieben gemeinsamen Konzerten - das Konzertereignis im Kanton Graubünden im Winter 2006. Zur Aufführung kamen nicht nur die klassischen Werke von Rossini, Verdi, Liszt, Tschaikowski und Brahms - sondern auch tolle Unterhaltungsmusik von James Last!
Februar, Winter in Graubünden. Draussen türmt sich der Schnee. Man frönt während des Tages dem Wintersport, geniesst die gute Bergluft und die wärmende Sonne. Doch am Abend, da versammelt sich alles in den Konzersälen. Denn dort gibt es einen wahren Leckerbissen zum Hören und Sehen: das berühmte Bündner Gesangsensemble La Compagnia Rossini trifft auf die beliebte Swiss Army Concert Band!
Hinaus aus der Surselva - auf die Bühnen der Welt
Erste Formation muss man den Chorfreunden in der Schweiz nicht gross vorstellen: La Compagnia Rossini ist seit Jahren der Inbegriff für tolle Konzertabende im Bereich Chorgesang und Oper. Gegründet wurde die Formation, die je nach Bedarf zwischen sieben und zwanzig Mitglieder zählen kann, vor über zwanzig Jahren vom ausgebildete Opernsänger Armin Caduff (Bass). Auch heute noch leitet der innovative Surselver die Geschicke der berühmten Compagnia und führte die Sängerinnen und Sänger aus den engen Tälern des Bündner Oberlandes hinaus in die weite Welt. Ob bei grossen Feier an privaten Veranstaltungen oder in den traditionellen Opernsälen Europas - die La Compagnia Rossini hinterliess überall nur begeisterte Fans. Armin Caduff: "Natürlich freut es uns ungemein, wenn man uns die "musikalischen Botschafter" Graubündens nennt. Andererseits ist das natürlich auch eine schwere Verpflichtung." Nun, der gerade zum "Bündner des Jahres 2005" gewählte Armin Caduff wird damit schon umgehen können…
Hier will klug arrangiert sein!
Als musikalische Brückenschlager zwischen Militär und zivilem Publikum darf man die brillianten Musikerinnen und Musiker der Swiss Army Concert Band verstehen. Schon seit Jahren weiss das Orchester (bestehend aus den besten Militärmusikern des Landes) um seine beherrschende Stellung im Militärmusikkonzertsektor. Kaum ein namhaftes Festival konnte in der Vergangenheit auf die Dienste der in elegante, rote Uniformen gekleideten Musiker verzichten. Das Orchester beherrscht Werke aus der Unterhaltungsmusik-, aber auch aus der Film und Popmusikwelt. Auf der Konzerttournee im Bündnerland erhält die Concert Band zudem eine Verstärkung durch die Streicher der Swiss Army Strings. Leiter der Concert Band ist Major Christoph Walter. Ebenfalls auf seinen Schultern lastet "das ganze Zusammenbacken" der zwei verschiedenen Formationen, also das Arrangieren. Dank eines klugen Arrangements wird in den Konzerten das zusammenpassen, was sich eigentlich doch recht fremd ist: schöne, klassische Musik aus den Jahren um 1830 herum, kombiniert mit eingängigen Blasmusikmelodien aus dem 21. Jahrhundert. Major Christoph Walter: "Ich habe manche schlaflose Nacht verbracht und daran herumstudiert, wie ich Rossini, Verdi und Beethoven in unser Blasorchester "integrieren" könnte. Doch dann hatte ich die zündende Idee. Nun bin gespannt, wie sie das Publikum aufnimmt…"
Das Repertoir
Zur Aufführung kommen in erster Linie klassische Werke. So zum Beispiel die temperamentvollen "Ungarische Tänze 5 & 6" von Johannes Brahms. Oder Giuseppe Verdis Oper "Troubadour" aus dem Jahre 1851: die Handlung ist voll von Liebesschwüren, Duellen und Eifersucht und mag nach wie vor zu fesseln. Vom italienischen Meisterkomponisten Giocchino Rossigni kommt die Oper zu unserem Nationalhelden Willhelm Tell. Das aussergewöhnliche Werk - Verdis letzte Oper - war damals bei der Aufführung in den dreissiger Jahren des 19ten Jahrhunderts heftig umstritten. Das einfache Publikum liebte die Oper zwar, doch bei der Aufführung in Mailand musste die Handlung (die ja in der Innerschweiz spielt) aus Zensurgründen nach Schottland verlegt werden. Der Mailänder Obrigkeit war die Oper nämlich viel zu revolutionär…
Hin und wieder wird an dem Konzertabend auch die eine oder andere schöne Komposition aus dem 20ten Jahrhundert zu hören sein, so James Last berühmtes "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" oder Bert Kämpferts "Strangers in the night"
Die Konzertdaten 2006:
Freitag, 17. Februar, 20.00 Uhr; Disentis, Tennishalle
Samstag, 18. Februar, 20.00 Uhr; Scuol, Evangelische Kirche
Sonntag, 19. Februar, 20.00 Uhr; Pontresina, Rondo
Montag, 20. Februar, 20.00 Uhr; Chur, Kirchgemeindehaus Titthof
Freitag, 24. Februar, 20.00 Uhr; Davos, Kongresszentrum
Samstag, 25. Februar, 20.00 Uhr; Landquart, Forum im Ried
Sonntag, 26. Februar, 20.00 Uhr, Cazis, Arena
