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Die Grundidee für das heitere und volkstümliche Singspiel der Compagnia Rossini liefert die Oper "L'Elisir d'amore" von Gaetano Donizetti. Armin Caduff hat das Werk mit vielen Einlagen und Überraschungen aus der Opernwelt kombiniert und arrangiert.

In seiner Oper hat Gaetano Donizetti einen Traum musikalisch in den Mittelpunkt gerückt, der so alt wie die Menschheit ist. Wer wünschte sich nicht bei passender Gelegenheit einen Liebestrank, um den Gefühlen seiner Herzensdame oder des Traummannes auf die Sprünge zu helfen.

Ein solches Elixier ...
hat der Dottore Dulcamara in seiner Medizintasche. Zur gleichen Zeit ist der Operndirektor Belcore auf Talentsuche in dem oberitalienischen Dorf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und unter Mithilfe des Dottore gelingt es, die scheuen Einheimischen zu einem Ständchen zu bewegen. Als die ersten Hemmungen überwunden sind, balgen sich die potentiellen Opernstars regelrecht darum ihre Stimmkraft unter Beweis stellen zu können. Ein Dorffest soll Klarheit bringen.

Doch das Schicksal ...
schlägt unerbittlich zu. Ein Bote bringt einem Dorfbewohner namens Nemorino die Nachricht vom Hinschied seines Erbonkels. Natürlich schleppt der rührige staatliche Postillon das Erbe in Form einer schweren Schatztruhe gleich mit ins unwegsame Gelände. Oh Wunder, schon stehen Nemorino und der schöne Mammon im Mittelpunkt des dörflichen Interesses. Der Neureiche deutet seine Popularität falsch und schreibt das Werben um seine Person dem Elixier des Dottore zu. In seiner Euphorie verteilt er seinen ganzen Reichtum an die Einwohner des Dorfes.